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Macht Bargeld glücklich?

Bargeld und die Menschen in Deutschland – das ist eine ganz besonders innige Beziehung. Doch warum hängen wir weiterhin so an Scheinen und Münzen?

Bargeld lacht. Dieses geflügelte Wort scheint für die meisten Menschen in Deutschland bis heute in Stein gemeißelt zu sein. Auch wenn das kontaktlose Bezahlen gerade in den vergangenen beiden Jahren weitere Verbreitung gefunden hat, gilt für die Mehrheit dennoch: Nur Bares ist Wahres. Gerade einmal 15 Prozent von uns könnten im Alltag komplett auf Scheine und Münzen verzichten. Das hat vor Kurzem eine Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes ergeben.

 

Deutschland ist Bargeld-Europameister

Genau genommen bräuchten wir im Alltag längst kein Portemonnaie mehr, ein schmales Etui für die Kreditkarte würde ausreichen. Doch drei von vier Personen möchten laut Umfrage in Zukunft weiterhin die freie Wahl haben. Während es bei unseren europäischen Nachbarn üblich ist, auch für das Obst auf dem Wochenmarkt oder die Brötchen beim Bäcker die Karte zu zücken, zählen wir weiter mit Engelsgeduld Münzen ab. Eine weitere Studie zeigt: Restaurant-Rechnungen und Lebensmitteleinkäufe werden in Deutschland mehr als doppelt so oft bar bezahlt wie im europäischen Durchschnitt.

 

Ein Gefühl der Sicherheit

Doch warum macht uns das Gefühl der knisternden Geldscheine zwischen den Fingern so glücklich? Ganz klar: Bargeld vermittelt Sicherheit. Viele fühlen sich besser damit, „echtes“ Geld in den Händen zu halten, statt mit abstrakten Beträgen oder gar Onlinezahlsystemen zu hantieren. Allerdings: Wirklich praktisch ist diese typische deutsche Vorliebe nicht. Wenn Sie zum Beispiel beim Eurojackpot den neuen Höchstbetrag von 120 Millionen Euro gewinnen sollten, wäre das in bar eine buchstäblich schwere Angelegenheit. Komplett in 100-Euro-Scheinen ausgezahlt, käme ein stolzes Gewicht von 1.224 Kilogramm zusammen. Und selbst in Form der mittlerweile eingestellten 500-Euro-Noten hätten Sie mit 268 kg immer noch ordentlich an Ihrem Haupttreffer zu tragen.

 

Gewichtige Gewinnmöglichkeiten

Vielleicht träumt mancher sogar von einem Geldspeicher à la Dagobert Duck? Bei 120.000.000 Ein-Euro-Münzen müsste das Gebäude allerdings eine Nummer größer ausfallen, und auch die Statik wäre bei einem Münzgewicht von 900.000 Kilogramm ordentlich gefordert. Bei aller Emotion rund ums liebe Bargeld – der elektronische Zahlungsverkehr ist bisweilen einfach praktischer.

Über den Kolumnenautor

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Oliver Schönfeld

Was ist eigentlich Glück? Ist es ein subjektives Gefühl oder lässt sich Glück objektiv messen? Hat Glück etwas mit Geld zu tun, zum Beispiel mit einem Lotteriegewinn? Denken Menschen in anderen Ländern ähnlich? Dieser und ähnlichen Fragen geht der Kolumnist Oliver Schönfeld jede Woche an dieser Stelle nach. Dabei nimmt er auch die Eurojackpot-Welt unter die Lupe und berichtet hautnah über aktuelle Themen, Trends und Kuriositäten.

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Axel Weber

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