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Hier wächst etwas für 118 Millionen Euro

Was Eurojackpot-Gewinner in ihrem Garten finden könnten.

Jedes Jahr, wenn es wärmer wird, zieht es unzählige Deutsche in den Garten. Erde lockern, Pflanzen setzen, Hecke schneiden, Rasen mähen – das Lieblingshobby der Nation ist buchstäblich bodenständig. Doch wenn der Eurojackpot gerade bei rund 118 Millionen Euro steht, kann man schon mal ins Träumen geraten: Wie würde die Gartenarbeit eigentlich aussehen, wenn alles möglich wäre?

 

Was wächst, schwimmt und blüht, wenn Geld keine Rolle spielt

Wer beim Olivenbaum wirklich groß denken will, kauft kein Topfexemplar aus dem Baumarkt für dreißig Euro, sondern einen 500 Jahre alten Zeitzeugen aus Südspanien. Solche Prachtexemplare, deren knorrige Stämme bereits zur frühen Neuzeit Früchte trugen, werden von spezialisierten Händlern für mehrere Tausend Euro gehandelt. Für die exklusivste Variante übernimmt ein Helikopter die Lieferung.

Wem das nicht reicht, findet in der Shenzhen Nongke Orchidee einen würdigen nächsten Schritt. Die im Labor gezüchtete Pflanze wurde 2005 für rund 200.000 US-Dollar versteigert und blüht nur alle vier bis fünf Jahre. Wer sie besitzen will, braucht nicht nur tiefe Taschen, sondern auch ein Gewächshaus, das an ein klimakontrolliertes Labor erinnert. Die Luftfeuchtigkeit muss auf den Punkt geregelt sein, die Temperatur rund um die Uhr überwacht werden.

Noch kurioser wird es beim Bonsai. Eine über 800 Jahre alte japanische Weißkiefer wurde auf einem internationalen Bonsai-Kongress für 1,3 Millionen Dollar verkauft. Das sind Jahrhunderte der Pflege, kondensiert auf eine Fläche, die man bequem mit beiden Händen trägt. Ein so wertvolles Stück Natur hat seinen eigenen japanischen Tempel im heimischen Garten verdient – für Gewinner des Eurojackpot steigt die Chance, die Idee umzusetzen.

Im Luxusgarten sind auch die Tiere alles andere als gewöhnlich und ein Gartenteich für Millionengewinner hat es in sich. Der teuerste Koi der Welt – ein Kohaku namens „S Legend“ von einer japanischen Zuchtfarm – wechselte für rund 1,8 Millionen Euro den Besitzer. Für einen Fisch ist das eine bemerkenswerte Summe, Jackpot-Gewinner sind womöglich weniger beeindruckt.

 

Das Labyrinth braucht Jahrzehnte, das Budget nicht

Doch warum bei ein, zwei Bäumen aufhören, wenn man scheinbar unendliche Mittel hat. Man denke da zum Beispiel an ein Heckenlabyrinth aus Tausenden Hainbuchen mit königlicher Tradition. Das bekannteste ist das „Maze“ im britischen Hampton Court Palace, Ende des 17. Jahrhunderts im Auftrag von Wilhelm III. angelegt.

Wer heute etwas Ähnliches privat realisieren möchte, engagiert spezialisierte Landschaftsarchitekten und bringt ein wenig Geduld mit, denn solche Hecken wachsen langsam. Wer sein privates Labyrinth sofort in Besitz nehmen möchte, lässt sich einfach Fertighecken pflanzen. Auch ein eigenes privates Erholungsparadies ist realisierbar: Der Genießer gönnt sich einen Pool, Schwimmteich oder eine Saunalandschaft – sofort bezahlt mit einem Jackpot-Gewinn.

„Die meisten Menschen denken bei einem Jackpotgewinn zuerst an die eigene Immobilie“, sagt Bodo Kemper, Pressesprecher bei Eurojackpot. „Aber ein Jackpot von rund 118 Millionen Euro sind eine riesige Summe. Man kann sich kaum vorstellen, was über das Haus hinaus noch alles möglich ist, selbst wenn man anfängt, die Summe in Olivenbäume und Koi-Karpfen umzurechnen.“

So kratzen selbst alle fünf Posten zusammengerechnet kaum an der Oberfläche dessen, was der Eurojackpot mit rund 118 Millionen Euro ermöglicht. Genug für einen Garten, der Maßstäbe setzt. Weitere Informationen gibt es in allen Lotto-Annahmestellen oder unter www.eurojackpot.de.

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